Hubert Nowak

Ein österreichisches Jahrhundert
1918-2018
Molden Verlag Wien, 2017

ISBN 978-3-222-15010-4
256 Seiten, 17 x 24 cm, Hardcover mit Schutzumschlag
mit Farbabbildungen
€ 27,90

Auch als eBook erhältlich: € 21,90
www.styriabooks.at

Am Anfang war das Ende. Am Anfang der Republik stand das Ende der Monarchie. Das große Habsburgerreich war zerbrochen, der kleine Rest musste erst lernen, zu überleben, stürzte in Krisen bis zum Bürgerkrieg und ging in der Nazidiktatur wieder unter. Erst danach, nach dem Zweiten Weltkrieg, hat Österreich seine Identität gefunden, seinen Lebenswillen, seine Position in Europa. Erst da hat sich Österreich mit seiner Rolle als Kleinstaat abgefunden und erfüllt diese 100 Jahre später durchaus mit Selbstbewusstsein.

Eine kritische Analyse der Geschichte zum 100-Jahr-Jubiläum der Gründung der Republik

Dieses Buch zeigt die markanten Eckpunkte und entscheidenden Veränderungen dieses Weges auf. Die Entwicklung des Parlamentarismus, die Parteienlandschaft, der Föderalismus, das christliche Wertesystem und eine Reihe weitere Säulen des demokratischen Zusammenlebens dieser Republik werden in diesem Buch historisch aufgearbeitet und aus aktueller Perspektive zueinander in Beziehung gebracht. Anhand einer kritischen Auseinandersetzung mit den Entwicklungen bis zur Gegenwart entwirft Hubert Nowak, auch in Vergleichen zu anderen Ländern, das lebendige Bild eines Staates, der erst nach zwei Anläufen aus den Katastrophen eines Jahrhunderts zu sich selbst gefunden hat.

Ergänzt wird das Buch durch Interviews mit Heinz Fischer, Franz Fiedler, Karl Habsburg und Christoph Kardinal Schönborn.

Aus dem Inhalt: Am Anfang war das Ende | Zur Kleinheit gezwungen | Ein Gerüst für zwei Republiken: die Verfassung | Föderalismus – Segen und Fluch | Lagerdenken | Einmal Sozialparadies und zurück | Über Männer, Frauen und andere Ungerechtigkeiten | ...und auf jedem Gipfel steht ein Kreuz | Drehbühne des Weltgeschehens | Hoffnungen und Ängste u.v.m.